Der Polizeipräsident in Berlin Zentrale Serviceeinheit

REFA-Inhouse-Seminar - 12. - 26. November 2008
          - Change- und Projektmanagement
          - Geschäftsprozessoptimierung in der öffentlichen Verwaltung

Fortbildung - Zukunftsinvestition und Selbstbewusstseinstärkung

Zur Auffrischung und Vervollständigung unseres Basiswissens und als Bonus unseres engagierten Arbeitseinsatzes hat uns unsere Dienststelle eine Fortbildung zu den Themen Veränderungs- und Prozessmanagement ermöglicht. Hierzu wurde der renommierte Bildungsträger REFA gebucht. Aufbauend auf den Standardangeboten wurden die Kurse auf unsere Bedürfnisse und Arbeitsschwerpunkte zugeschnitten und auf eine dreitägige Inhouseveranstaltung eingeschmolzen. Der Unterricht fand mit 18 Teilnehmern in der Landespolizeischule statt. Damit und mit der durch unsere Vorgesetzten dankenswerter Weise spendierten Verpflegung war für eine gelungene Einstimmung auf entspannte und ungestörte Schulungstage gesorgt.

Die REFA-Dozenten hatten ein Crash-Fortbildungsprogramm entwickelt, das sich als ein vertretbarer Kompromiss zwischen dem professionellen Wissensvermittlungsan-spruch des REFA-Landesverbandes Berlin und Brandenburg e.V. und unserer Erwartungshaltung erwies. Der zweitägige, mit Gruppenarbeit aufgelockerte Exkurs zum Changemanagement hat uns brauchbare Grundregeln vermittelt, wie Veränderungsprozesse verlaufen und sie erfolgreich auch unter Berücksichtigung der dabei auftretenden Widerstandsursachen umgesetzt werden können. Am eigenen Beispiel konnten wir letztlich unsere Veränderungsbereitschaft und unsere Persönlichkeitsprofile ermitteln, was für die eine oder andere Überraschung sorgte.

Der sich anschließende eintägige Exkurs zum Projektmanagement beschränkte sich verstärkt auf die theoretische Vermittlung der auf dem Gebiet der Prozessoptimierung anwendbaren Methoden und Techniken, die uns an einem praktischen Fallbeispiel exemplarisch veranschaulicht wurden. Unsere Problemlösung hat den Dozenten sichtlich überrascht, war sie offensichtlich doch weitaus innovativer als bei den Teilnehmergruppen der vergangenen Jahre.

Fazit: Auch wenn der Verwaltungsbezug deutlich unterrepräsentiert war, kann die dreitägige Fortbildungsveranstaltung bei Adaption der Erkenntnisse auf unsere Verhältnisse als gewinnbringende Investition in die vor uns liegenden Aufgabenstellungen bewertet werden. Das Verständnis im Umgang mit dem Changemanagement ist gewachsen und hat sich verfestigt. Auf dem Feld der Prozessoptimierung haben wir die Bestätigung mitgenommen, dass wir mit unserer in der Vergangenheit praktizierten „learning by doing“-Methode weit vorn liegen und die theoretische Lehre bei der praktischen Umsetzung stets mit einer ordentlichen Portion „gesunden Menschenverstand“ versehen werden sollte.

Dieter Cornelius