18. REFA - Unternehmerstammtisch - 04. Dezember 2008 -
in der EBK Krüger GmbH & Co. KG in Teltow

Sechs Jahre REFA-Unternehmerstammtisch konnte Andreas Brandt in seiner Begrüßung zum 18. Stammtisch des REFA-Landesverbandes Berlin und Brandenburg e.V. zusammenfassen. Gerade bei den Herausforderungen denen sich die KMU’s ausgesetzt sehen, ist es wichtig, Informationen, Abläufe und Umsetzungsansätze von anderen Betrieben mit den Augen und Ohren zu erfassen. Dazu bietet der REFA- Unternehmerstammtisch eine hervorragende Möglichkeit.

In diesem Zusammenhang konnte der REFA-Landesverband Berlin und Brandenburg e.V. GESAMTMETALL Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V. für 50 Jahre Mitgliedschaft Dank und Anerkennung aussprechen. Dr. Falk-Gerald Reichel nahm die Ehrung entgegen. Er konnte in seiner Dankesrede auf die Wurzeln des REFA hinweisen. Waren es doch gerade die Verbände, die schon 1924 eine Bildungseinrichtung aufgebaut haben wollten, um die Stückzeitentlohnung auf solide Füße zu stellen. Dr. Falk-Gerald Reichel konnte darauf verweisen, dass die Mitgliedschaft und die Neugründung des REFA im Jahre 1958 im engen Zusammenhang standen. REFA muss sich nun den neuen Herausforderungen stellen.

Die Kursteilnehmer: 

 

Unser Dank gilt natürlich der Firma EBK Krüger GmbH & Co. KG, in der der 18. REFA-Unternehmerstammtisch am 04.12.2008 durchgeführt werden konnte. Jens Krüger, geschäftsführender Gesellschafter, konnte sehr eindrucksvoll die erfolgreiche Firmengeschichte darstellen. Die Grundlage für die Übernahme zur Herstellung elekt-ronischer Baugruppen und Relais bildeten die auslaufenden Serienfertigungen bei Siemens. Hier sah Jens Krüger die Möglichkeit zu handeln und die Mitarbeiter zu übernehmen. Dass die Entscheidung richtig war, wird durch die ständige Umsatzer-weiterung und Übernahme „auslaufender“ Fertigung anderer Unternehmen belegt. Daniel Heidrich, Leiter Vertrieb der die neue, junge Generation darstellt, präsentierte dann das Produkt „End of life“. Der Name ist Programm. Er spiegelt genau den Lebenszyklus eines Produktes wider, der nach der Serie und Endbevorratung folgt. Mit alten Maschinen und Werkzeugen wird die Verpflichtung erfüllt, die die ehemaligen Anlagenhersteller gegenüber ihren Kunden zur Sicherung der Ersatzteillieferung eingegangen sind. Dabei ist Qualität oberstes Gebot. Im anschießenden Firmenrundgang konnten wir uns dann von diesem Konzept überzeugen. Manch ein Teilnehmer konnte seine Erinnerungen an Produkte, Abläufe und Fertigungseinrichtungen wieder auffrischen und neue Anregungen mitnehmen. Ganz besonderer Dank gilt dem Nachwuchsförderkreis des Unternehmens, der die komplette Organisation des REFA-Unternehmerstammtisches in eigener Regie hatte. Es war eine gelungene Präsentation, die im anschließenden zwanglosen Gespräch und bei guter Bewirtung ihren Ausklang fand.

Peter Müller
Vorsitzender
Industriemeisterverband Deutschland e.V.
Landesverband Nordost